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Gin und Edelbrennerei

Der Premium Gin aus Obertauern.

Die Gin- und Edelbrennerei im Hotel Glöcknerin in Obertauern vereint alpine Tradition mit moderner Destillierkunst. Feinste regionale Zutaten, klare Bergluft und echte Handarbeit schaffen charaktervolle Spirituosen für besondere Genussmomente.

Franz Huber jun. brennt.

Einerseits für den Tourismus und das Hotel Glöcknerin, andererseits aber auch für seine vielfach prämierten Edelbrände.

Der bekannteste davon ist sein Gin „G-Punkt“. Der gemixt als „Tauern Mule“ die Gäste in der Glöcknerin genauso begeistert wie so manch andere seiner Gin-Kreationen. Brennen hat in der Huber Family Tradition. Und da der Apfel bekanntlich nicht weit vom Stamm fällt, brennt Franz jun. genauso wie bereits Vater, Großvater und Urgroßvater.

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Das Maria-Theresia-Brennrecht

des Huber‘schen Hof.

Genaugenommen ist das Maria-Theresia-Brennrecht bereits seit Jahrhunderten, also seit der Zeit der großen österreichischen Kaiserin, fix mit dem Huber‘schen Hof verbandelt. Doch dieses Brennrecht ist und war schon immer mit ein paar brenntechnischen Einschränkungen behaftet. Seit jeher durften die Bauern immer nur Obst brennen. „Finger weg von Getreide & Co.“, so lautete die Vorgabe, um die Landwirte davon abzuhalten, Gebranntes dem Gebackenen vorzuziehen und ihre Familien unseligerweise mit Schnapsbrennen zu belasten, anstatt sie mit Brot zu versorgen.

Edelbrände und mehr.

Franz brennt also fürs Brennen. Der zertifizierte Edelbrand-Sommelier mit ausgeprägter Sensorik-Schulung kauft deshalb Obst auch eher in Tonnen als in Kilogramm. 1.000 kg frische Kirschen kommen da schon auf den Hof, oder 1.500 kg frische Wachauer Marillen, dann wieder 1.000 kg Birnen, Äpfel und Himbeeren. Die Früchte der Leidenschaft und der Fruchtbarkeit. Damit keine verbotenen draus werden, geht‘s beim Brennen ziemlich exakt zu.

Im ersten Schritt erfolgt eine äußerst strenge Qualitätskontrolle. Dabei werden alle Früchte einzeln handverlesen und händisch sortiert. Schimmel, Fruchtfäule & Co. sind dabei absolute No-Goes. Anschließend wird das Obst eingemaischt. Dabei erfolgt der extrem saubere Prozess nach strengen Hygiene-Vorschriften. Die Maische wird dann für etwa 14 Tage vergoren, bis zu einem Alkoholgehalt von in etwa 3-5%.

Im Destillationsvorgang, der in etwa 2,5 Stunden in Anspruch nimmt, wird ein Destillat mit einem Alkoholgehalt von ca. 75% hergestellt. Dabei wird der Vorlauf, also die erste Tranche des Destillats „abgedreht“. (Kleiner Geheimtipp am Rande: Der Vorlauf eignet sich hervorragend zum Schlieren freien Fensterputzen.) Der Mittellauf oder das Herzstück ist sozusagen das Beste vom Besten, das, was einen perfekten Edelbrand ausmacht. Der abschließende Nachlauf wird oft auch als „Fusel“ bezeichnet, ist minderwertig und wird ebenfalls weggegeben.

Insgesamt enthält ein Fruchtdestillat 13 verschiedene Alkohole, die letztendlich in ihrer Ausgewogenheit für eine feine Nase und ein ausgewogenes Geschmackserlebnis sorgen.

Der G-Punkt.

g.schüttelt oder g.rührt?

Wie der Name schon sagt. Es kommt auf die Punktlandung an. Und die hat sich Franz in vielen Jahren Tüftelei mit seinem Vorzeigeprodukt exakt erarbeitet. Ziemlich viel Wacholder und 13 geheime Kräuter werden mit dem Basis-Korn destilliert und anschließend einer längeren Lagerung unterzogen, bevor das fassgereifte Gebräu in Flaschen abgefüllt wird.

Obstbrände hingegen sind sofort trinkfertig. Jährlich produziert Franz jun. in seiner Brennerei mittlerweile über 700 l trinkfertige Edelbrände, die sowohl in der Bar im Hotel Glöcknerin als auch im Restaurant „herzenslust“ jederzeit zur Verkostung bereitstehen.

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